Die täuschende Wahrnehmung!


Wer ist es eigentlich der täuscht und oder getäuscht wird.

Soweit ich es verstanden habe, ist es nach den allgemeingültigen Annahmen und Thesen der Wissenschaft nun so; jeder Mensch erschafft seine eigene Realität.
Es gibt ergo für uns Menschen nicht, die eine Realität und somit auch nicht, die eine Wahrheit!

Wie bitte, was? Also ich stimme dem zu!
Jeder von uns kennt das. Jeder hat es schon erlebt. Doch wollen wir es auch wahrhaben?

Denken Sie z.B. daran, wenn wir uns mit Menschen aus anderen Ländern unterhalten.
Der Amerikaner kann ohne Waffen nicht leben. Der Deutsche hat damit eher weniger am Hut, für ihn ist Sicherheit das wichtigste aber ohne Waffen. Der Afrikaner, der kennt keine Sicherheit, sein Ziel, Tägliches essen und sauberes Wasser.
Damit wiederum hat der Amerikaner noch der Deutsche ein Problem, darüber müssen wir nicht wirklich nachdenken. (Jetzt haben wir nebenbei das Thema, Stereotype abgearbeitet.)
Während die meisten Länder dieser Welt nach dem Bruttosozialprodukt bewertet werden, wird in Burma das Bruttosozialglück gemessen.
Eines ist gesichert, dass unterschiedliche gesellschaftliche Kontexte oder Umweltbedingungen den Menschen, die Welt in der er lebt, ebenso unterschiedlich erscheinen lässt.

Jeder Mensch lebt in seiner Welt, es gibt Punkte, auf die sich viele geeinigt haben.
Ein Wahrnehmen, an das viele glauben, z.B. das Wir auf einem Planeten namens Erde Leben, der im Weltraum um eine Sonne fliegt und das alles innerhalb einer Milchstraße.
Wobei wir uns nicht einig sind, wer diese Welt erschaffen hat, darüber werden von Dogmen geprägte Kriege auf diesen Planeten geführt.

Besser noch, einige glauben genau zu wissen, dass es vor einer Zeit, die das menschliche Verständnis vollständig übersteigt, einen Urknall gab, der alles erschuf. Mathematiker sind gerade dabei zu berechnen, was es vor dem Urknall gab! Das scheint nicht nur verrückt, das ist verrückt! Verrückt im Sinne von ver rückt vom üblichen! Dabei wissen wir nicht einmal, wie das menschliche Leben überhaupt funktioniert.

Vergleichen wir unsere Wahrnehmung mit denen von Tieren, die Ultraschall ober Infrarot-Frequenzen wahrnehmen können. Hier stellt sich doch die Frage, welche Wahrnehmung ist Reeller.
Leben zwei so unterschiedlich wahrnehmende Wesen wirklich in derselben Realität, obwohl sie sich zur gleichen Zeit, scheinbar, am selben Ort befinden?

Wir sind schon zum Anfang aller Wahrnehmung mächtig eingeschränkt. Unsere Möglichkeiten, diese Welt um uns, zu sehen oder zu hören, zu riechen oder zu schmecken, die sind eng begrenzt.
Von daher stellt sich auch hier die Frage, wie viel Realität nehmen wir überhaupt wahr?
Wir bekommen nur den Teil mit, den die Natur für uns vorgesehen hat. Nicht mehr!

Was ist eigentlich mit der Zeit, wenn kein Mensch auf der Erde lebt, wo ist dann diese Zeit? Zeit, wie wir sie kennen, die wir erfanden, die außer uns wahrscheinlich kein Lebewesen erlebt oder kennt. Wo ist die dann, gibt es diese Uhr-Zeit dann noch? Fragt die Eule den Fuchs, wie spät es ist?

All diese scheinbaren Möglichkeiten, die uns unser anscheinend überlegenes Hirn ermöglicht glaubt lediglich an Impulsen, die es empfängt. Es sind erlernte Muster. Es sind erlernte Interpretationen!
Schon bei den simpelsten Abweichungen vom Üblichen kann es so getäuscht werden, dass uns etwas vorgegaukelt wird, dass es Real gar nicht gibt.

Hier zwei Beispiele dafür: 1.Beispiel | 2.Beispiel
Na bewegte sich was? Die Legosteine, da stimmt doch was nicht?

Okay nur Taschenspielertricks denken sie! Ich weiß nicht? Wenn das mit der Wahrnehmung bei derlei simplen Dingen schon so ist, wie sieht es dann mit unseren Erinnerungen aus?

Wir verlassen uns zu sehr auf Äußerlichkeiten, es ist ein erlerntes Vorgehen, das zu selten infrage gestellt wird. Es wäre so wichtig das wir uns hin und wieder einfach nur beobachten in unserem automatisiertem Tun.

Einer der wesentlichsten Grundlagen, wie wir die Welt sehen oder besser Interpretieren, ist die Aufmerksamkeit, wo wir diese hin lenken da erkennen wir. Wo nicht, da erkennen wir nicht.
Ein Beispiel: Straßenverkehr. Es gibt Menschen die erledigen so automatisiert ihre morgendliche Fahrt zur Arbeit, das sie große Teile der Umgebung durch die sie fahren, nicht wahrnehmen müssen.
Blöd, wenn etwas Unerwartetes auftaucht, dann passiert gerne einmal ein Unfall, weil ein Teil in unserem Gehirn durch den oft wiederholten Ablauf glaubt, wir benötigen nicht mehr die entsprechende Aufmerksamkeit bei dem momentanen Tun. Die Aufmerksamkeit verbleibt dann z. B. auf das Nachdenken, über den letzten oder den kommenden Abend, das erscheint wichtiger.
Passiert dann ein Unfall und wir wachen auf, eines ist dann sicher, natürlich haben wir dann keine Schuld. Diese liegt stets "im Auge des Betrachters".

Auf unsere Erinnerungen verlassen wir uns auch sehr gerne. Doch auch diese können trügerisch sein. Die "Wissenschaft" ist sich recht einig darüber, dass nicht jede Sekunde unseres Lebens abgespeichert ist. Nur Sequenzen, die kompliziert irgendwo nach verschiedensten Kriterien in unserem Hirn chaotisch abgelegt sind.
Amazon scheint daraus gelernt zu haben. In deren Lagern liegen Sportsocken direkt neben einer Spielkonsole und diese liegt neben einem Kochbuch und doch steckt dahinter eine tiefere Logik. Platzsparen durch intelligente Software die weis, wo alles ist und alles im scheinbaren Chaos wiederfindet.

So arbeitet auch unser Gehirn. Da könnte man denken, supi!
Nicht ganz, denn bei uns Menschen kommen, Emotionen, Vergleiche und eine Einstufung der Wichtigkeit hinzu.
Weshalb es passieren kann, das sie glauben etwas genau zu wissen, so und so war das damals. Dann kommt eine zweite Person dazu die damals ebenfalls anwesend war und behauptet, nein, das war eigentlich so und so. Aufklärung kommt oft erst, wenn vorhanden, Fotos oder Filmaufnahmen dazu kommen dann trauen beide Ihren Augen nicht, denn es war noch ganz anders. Und dann heißt es, "Aber na klar, so war das damals"!

Wir können Erinnerungen nur in dem Maße, wie diese abgespeichert wurden, Abrufen. Wir haben keinen direkten Einfluss darauf. Es gibt unwichtige Momente die uns immer wieder Berühren und es gibt wesentliche, entscheidende Momente, die unser Leben verändert haben, an die wir uns gar nicht richtig erinnern! Wie das? Das liegt daran, dass wir nicht alle Einflüsse des damaligen Momentes hervorholen können und wir wissen nicht, mit welcher Art an Intensität diese Erinnerungen abgelegt wurden.

Was will ich mit all dem sagen? Ich würde mich freuen, wenn immer mehr Menschen erkennen, nicht zu schnell an etwas zu glauben. Nachrichten sind nicht nur Informationen. In der Erstdeutung des Duden wird Nachrichten wie folgt beschrieben, das wir uns da "nach richten" sollten.

Zuviel Information und Nachrichten sind manipulativ motiviert. Diese verfolgen ein klares Ziel. Es geht nur selten um Aufklärung. Es ist schwer zu erkennen, wenn ich nicht genau hinschauen.

Ich bitte alle, übernehmt wieder mehr Verantwortung. Nicht auf der Arbeit, vor allem für das eigene Leben. Nicht in dem Wir besser oder "richtiger" Funktionieren.
Bei Wahlen kann ich durch meine Stimme nicht die Verantwortung abgeben. Ich habe einen Vertreter gewählt. Die Stimme ist in der Urne, Tod ist sie dennoch nicht. Zitat: Andreas Popp / wissensmanufaktur.net

So unterschiedlich wir Wahrnehmen, so sehr tun wir das alle gemeinsam. Versuchen sie nicht, sich vom Ihrem nächsten Trennen zu lassen. Vereinigung bringt Stärke für Viele. Trennung ist gut, nur für Wenige.

Menschen sollten nicht getrennt werden. Wird sind soziale Wesen in unserem Innersten. Wir sind in Liebe gezeugt, mit Liebe geboren. Wir müssen diese Liebe im Leben nicht aufgeben oder nur vereinzelt hervorholen. Sie fühlen das genau so wie ich es fühle, lassen wir es die anderen ebenfalls fühlen.

Die Täuschung ist uns, unbeobachtet, näher, als es jede Realität je sein kann.

Der Text ist nur einen kurzen Abriss. In liebe, Mal Ehrlich 12.2012




Verzicht?

Verzicht ist eine gute Möglichkeit, sich von Abhängigkeiten zu befreien!

Mal Ehrlich 2012


Was Noch:

Für eine gemeinsame Zukunft Aller braucht es jeden Einzelnen.