Mal-Ehrlich - Wieso? Was soll das?

Anspruch und Hintergrund


Der Hintergrund

Jede Information enthält neben dem oberflächlichen Informationsinhalt eine ihr zugrunde liegende Motivation.
Diese hintergründige Motivation ist genau betrachtet, nicht zwingend gleich zu setzen mit dem vordergründigen Informationsinhalt.
Das macht so manche Information eher zu einem Trojaner, da ihre, im Hintergrund liegende Motivation, stets mitwirkt, ebenso wie der oberflächliche Informationsinhalt auf uns wirkt.

Deshalb ist es interessant, die Motivation hinter einer Information zu erkennen!
Beispiele, wo das in der Regel der Fall ist, sind Werbung/Marketing ebenso wie Wahlversprechen. Bei diesen Arten an Information wissen fast alle, dass ihr oberflächlicher Informationsinhalt nicht zwingend mit der im Hintergrund mitwirkenden Motivation zu tun hat. Im Hintergrund geht es hierbei eher darum Bedürfnisse zu wecken oder zu beruhigen. Im Vordergrund wird versprochen und motiviert

Auch die Inhalte dieser Webseiten sind inspiriert von einer ihr zugrunde liegenden Motivation.
Unter dem Synonym "Mal-Ehrlich" steckt das Interesse, die scheinbare Realität zu hinterfragen. Es soll versucht werden, die Themen, die uns Menschen bewegen, alternativ zu betrachten.
Unserer Wahrnehmungen, Annahmen und Interpretationen sind zu oft von so genannten "MEM´s" vernebelt. Anders gesagt, von unbemerkten und verzerrenden Vorurteilen oder Stereotypen. Weiter sind es sogenannte Glaubenssätze, die wir über Erziehung und Ausbildung mitbekommen haben, die unsere Sicht auf die Welt unbewusst beeinflussen.

Es werden Konditionierungen, teilweise über Genrationen weitergegeben. Diese wirken bei jedem Menschen, unbewusst auf viele seiner Entscheidungen mit ein. "Mal-Ehrlich" versucht auf zu zeigen, wie scheinbare Realitäten bewusst ohne Glaubenssätze auch interpretiert werden könnten.
Eines ist dabei sehr wichtig, Nichts und niemand soll hier verurteilt oder anklagt werden. Hin und wieder könnte der Eindruck entstehen.

All der Wahnsinn, den wir alle täglich erleben dürfen in dieser Welt, beruht auf dem Ursache-Wirkung-Prinzip.
Ursache = Wirkung = Ursache = Wirkung usw.!
Wir alle könnten uns den Alltag miteinander erleichtern, z.B. unter der Betrachtung: "Alles, was ist, ist erst einmal so, wie es ist". Kein Verurteilen! Kein Vergleichen! Im Idealfall lassen wir beides weg.

Folgende Herangehensweise könnten dabei hilfreich sein:
1. Gefällt mir, das, was ich wahrnehme, schön, Gratulation.
2. Gefällt es mir nicht, sollte ich es in dem Rahmen, der mir zur Verfügung steht, ändern.
3. Ist Veränderung nicht möglich, hilft es, das, was ist, so an zu erkennen, wie es ist.
4. Auf Dauer ist es natürlich hilfreich, 2. und 3. gut voneinander zu unterscheiden.
Denkt hierbei an Don Quichote, sein Kampf war, wie seine Geschichte zeigt, nicht wirklich erfolgreich.

Eines sollte bei allem Veränderungswillen oder besser gesagt,
bei generell jedem menschlichen Handeln, als grundlegende Motivation, selbstverständlich sein:

"Tue keinem an, was auch dir nicht angetan werden soll!"



Der Anspruch

Der Anspruch dieser Seite ist nicht, die "Eine Wahrheit" zu verbreiten. Diese "Eine Wahrheit" gibt es nicht. Jeder Mensch lebt in seiner eigenen Wahrheit und Wirklichkeit.
Auf vielen praktischen Ebenen haben wir uns in einem breiten Konsens mehr oder weniger geeinigt. Einige Beispiele aus der materiellen Welt, dem Außen.
Prinzipien wie; je mehr, desto besser - je mehr, desto wertvoller - je auffällige, desto wichtiger - Darstellung/Äußeres ist wichtiger, wie Inhalt, sind einige davon.
Dass wir mit, z.B. derlei Inhalten an Konsens, im Außen, nicht wirklich glücklich werden, das ist es, was immer mehr Menschen erleben.

Der Druck auf den Einzelnen wird höher werden. Das erscheint im ersten Moment nicht positiv, doch auch das kann ein Impuls sein, auf den Weg zu gesellschaftlichen Veränderungen.
Es ist die Zeit gekommen, dass die Menschen Ihr eigentliches "Kerngeschäft" erkennen. Dieses "Kerngeschäft" lautet, erst einmal Mensch sein zu dürfen. Bedeutet, sein Innerstes kennenzulernen, um dies zu entwickeln.
Dasein zu erleben, heißt nichts anderes als, das Leben als ein Geschenk zu begreifen! Funktionen nur als praktische Aspekte zu nutzen! Materielles vor allem als etwas nützlich anzusehen und nicht als etwas, das wir benötigen, um uns gut zu fühlen!

Bei dem Erlernen dieses "Kerngeschäftes", dabei möchte diese Seite denen helfen, die das erlernen wollen. Solche Veränderungen, sich für alternative Sichtweisen zu öffnen, das benötigt Bereitschaft und Interesse. Bewusstes verändern gewohnter Denkweisen benötigt, Offenheit und Wille. Einen neuen Weg zu gehen erfordert, Mut und Glaube. Vor allem den Glauben daran, dass es eine Alternative gibt.

Alternativlosigkeit ist innerhalb der beherrschenden Ebenen ein konstruktives Instrument. In diesen Ebenen gibt es sehr viel von allem, sodass die Angst vor Verlust vorherrscht.
Deshalb gilt in diesen Ebenen, dass mediale verbreiten, das es Alternativlosigkeit zum jetzigen Status quo als solches gibt, als ein wirkungsvolles Werkzeug um festzuhalten, was erreicht wurde. Es wird von diesen Ebenen aus vieles unternommen, um den Menschen, Alternativlosigkeit immer wieder als die einzige Möglichkeit zu verkaufen.

Dies funktioniert aber auch nur so lange, wie diese Menschen daran glauben. Wieso so viele das glauben möchten? Hierfür ist Don Quichote wieder ein schönes Beispiel. Das Prinzip wird genannt, "mehr desselben".
Ein Prinzip, das die Mehrheit der Menschen anwendet, ob es ihnen nützt oder nicht. Dieses "mehr desselben" bedeutet, eine einmal angewendete Strategie, die einmal funktionierte oder auch nur logisch erschien, wird immer wieder angewendet, auch wenn der Rahmen, in dem Sie genutzt wird, nicht mehr zu dieser Strategie passt! Dies ist ein unbewusst ablaufendes Muster, eine Art Glaubenssatz, Konditionierungsmuster, die oft als Vermeidungsstrategien angelegt waren.
Es liegt in der Natur der Dinge, das dem weiteren unbewussten Ablaufen dieser Muster irgendwann ein unzufriedenes Erleben folgt.

Doch wie kann ich das ändern?
Das ist nicht so einfach aber auch nicht besonders kompliziert! Das Prinzip "mehr desselben" wird, wenn nicht darauf geachtet wird, völlig an unserem Bewusstsein vorbei immer wieder abgespielt und wir erleben immer wieder, im Kern, die gleichen Probleme in den verschiedensten Lebenslagen. Hier hilft, Aufmerksamkeit, das "Bei-Sich-Bleiben", die Beobachtung meines eigenen denken und handeln. Das ist ein Anfang, um diese ansonsten unbewusst wirkenden Muster überhaupt zu erkennen und somit auch erst dann verändern zu können!
Alternativ wird gerne als Sündenbock, auf das nicht nachweisbare Unglück zurückgegriffen, das einem immer wieder widerfährt. Es wird als ursächlich für das selbst Erlebte beschworen.
Unglück und Glück sind beides vom Menschen erdachte Funktionen, Verstandesillusionen, die nie bewiesen wurden aber von vielen als Real erlebt werden.
Dies geschieht natürlich nicht "umsonst" und das im wahrsten Sinne des Wortes. Wird das wundersame Unglück als Verursacher genutzt, gibt es eben auch keinen Grund, selbst Verantwortung für Erlebtes zu übernehmen und somit bin ich auch schon aus dem Schneider, zumindest vorübergehend.

Dabei ist Verantwortung nichts Schweres. Verantwortung im Beruf oder in anderen menschenerdachten Konstruktionen können tatsächlich schwer wiegen, sodass Bandscheiben aufgrund der Last so dünn werden, dass es schmerzt.
Die Verantwortung, die wir Menschen mit unserem, von der Natur geschenktem Leben, mitbekommen haben, verbunden auch mit den Möglichkeiten unseres faszinierenden menschlichen Gehirns, diese Verantwortung ist ganz leicht zu tragen. Eine solche Art von "natürlicher Verantwortung" ermöglicht die einzige Form an Freiheit und Sicherheit, die nachhaltig erlebt werden kann.
Sie birgt eine unendliche Schöpferkraft. Sie ist die Triebfeder für jede Entwickelung. Sie ist eventuell "der Sinn" des menschlichen Lebens, nach dem so viele heutzutage suchen.

Die Betrachtungen auf diesen Seiten beruhen auf Erfahrungen, Recherche und des verbinden von Thesen und Theorien verschiedener Wissenschaftszweige, Erklärungen diverser Philosophien und spiritueller Sichtweisen.

Aber auch in all der erlebten Trennung der Menschen gibt es Gemeinsamkeiten. Hierzu ein Zitat:

"Im Leid gibt es kein arm und kein reich.
Der Bettler und der König,
                                    Beide leiden auf ein und derselben Weise."(Urheber unbekannt)

Momentan ist oft das gemeinsame Leid, das einzige was Menschen zusammenführt. Benötigt es wirklich noch einen Krieg, um das Ende der "Sättigung" zu erreichen und kann erst danach wieder ein "Neuanfang" gemacht werden?

Eine Alternative hierzu könnte ja sein, dass immer mehr Menschen sich bewusster, Ihrer ihnen "Angeborene Verantwortung" stellen. Sie erlangen so mehr Sicherheit für sich selbst und damit können mehr Sicherheit und Frieden in die Gesellschaften kommen. Die Menschheit wird danach in der Lage sein, erstmalig Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und für die in unsere Hände gelegte Natur, dieses wunderbaren Planeten, der uns alle ernähren möchte und dies auch kann. Doch dazu benötigen wir Offenheit, Veränderungswille und Bereitschaft.

Das Konzept des Mangels, das von wenigen immer wieder gezielt gestreut wird, ermöglicht es diesen Wenigen, Ihre Macht zu erhalten und zu erweitern. Der erklärte Mangel ermöglicht es, mehr Profit aus den vorhandenen Ressourcen zu schlagen und sorgt für ewiges Konkurrenzdenken auch bei Staatsführern. Mangel ist das zweite Rezept, das einige Ebenen nutzen, um zu mehren, was Sie schon besitzen. Mangel entspringt einer Vorstellung des menschlichen Verstandes, diese finden wir, auch wenn wir noch so genau hinschauen, in der Natur nirgendwo vor.

Eines sollte bei allem Veränderungswillen oder besser gesagt,
bei generell jedem menschlichen Handeln, als grundlegende Motivation, selbstverständlich sein:

"Nachhaltigkeit ist oberste Pflicht, zum Wohle unserer Kinder und Enkel!"